MDR KULTUR Diskurs: Schule zwischen Aufbewahrungsort und Chancenraum - Ralf Koerrenz im Gespräch mit Regine Schneider


Jeden Sonnabend zwischen 19:00 und 19:30 Uhr spricht MDR KULTUR mit führenden deutschsprachigen Intellektuellen über die essentiellen Fragen unserer Zeit. Das Themenspektrum reicht von Geschichte und Gesellschaft über Philosophie, Religion und Kulturgeschichte bis hin zu Naturwissenschaften und Lebenshilfe.
Die Schulen sind geschlossen, dunkel, still, die Kinder bleiben zu Hause, die Lehrer*innen auch und das über Wochen - ein vollkommen ungewohnter Alltag, noch nie gewesen. Haben sich anfangs Kinder darüber noch gefreut, beklagen sie jetzt den Verlust. Was aber genau vermissen sie? Die Freunde, sagen sie, und das begleitete Lernen. Schule als Begegnungsort scheint ein Alleinstellungsmerkmal zu sein - nirgendwo sonst sind Kinder und Jugendliche tagsüber an einem Ort so lange gemeinsam zusammen wie in dem Haus Schule. Schule als Lernort hingegen ist so exklusiv nicht mehr - gelernt wird überall.

Was und wie lernen dann Kinder in der Schule und nur dort? Wozu ist Schule da? Mit dieser Frage wird die Bedeutungsdimension der Einrichtung Schule näher betrachtet.

Der Leiter des Instituts für Bildung und Kultur an der Friedrich-Schiller- Universität Jena, Prof. Ralf Koerrenz ist darüber im Gespräch mit mdr-Kultur Redakteurin Regine Schneider.

Hier geht es zum Gespräch.